OWV Vereinsleben

April 12. OWV Kaffeenachmittag in der OWV Skihütte – grandios 🙂

Familien Müller Petra, Mäckl Marin und Schmid Christian

Totenbrett für Werner Arnold

Seit jeher widmet der Oberpfälzer Waldverein Waldthurn seinen verstorbenen und verdienstvollen Mitgliedern ein Totenbrett. So wurde an der bestehenden Anlage am östlichen Ortsausgang von Waldthurn in Richtung Oberbernrieth ein weiteres Totenbrett zum Gedenken an Werner Arnold, langjähriger stellvertretender Vorsitzender des OWV Waldthurn und jahrzehntelanger Spartenleiter der angegliederten Skiabteilung, angebracht. In Zusammenarbeit mit dem Schreinermeister Alois Bäumler, der bei Werner Arnold das Schreinerhandwerk erlernte und den Betrieb samt Belegschaft übernahm, Bernhard Karl, der den Text erstellte, Helmut Gollwitzer, der das Layout entwarf und Helmut und Heiko Glaser, die die Buchstaben aufklebten und das neue Brett montierten, konnte nun endlich dem Waldthurner Original ein sichtbares Gedächtnis hinterlegt werden. So heißt es auf dem neuerrichteten Totenbrett: „Gebetsandenken an Herrn Werner Arnold geb. 29.04.1942 gest. 28.08.2021“. „Heimat, Jagd und Handwerk war sein Leben – für seine Lieben hat er alles gegeben, drum Wanderer halt inne auf ein kurzes Verweil, behüte dich Gott und Weidmannsheil.

Das Totenbrett-Brauchtum stammt aus jener Zeit, als der Verstorbene noch zuhause aufgebahrt wurde. Nach der Beerdigung wurde das Brett, auf dem der Tote gelegen hatte, zum Schreiner gebracht, der Geburts- und Sterbedaten des Verstorbenen und einen geeigneten Spruch, einarbeitete. Nach vielen Jahren, wenn das Brett morsch und verwittert ist, darf es abmontiert werden, weil dann die Seele in den Himmel aufgestiegen ist.

Roman Bauer

April – Rama Dama

Die Pflege von Heimat und Natur ist eine der Hauptaufgaben des OWV Waldthurn. Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Mitglieder an der „Rama-Dama“ Aktion des Landkreises Neustadt an der Waldnaab.

Mit dem Traktor von Umweltaktivist Konrad Seibert rückten die Vorsitzenden Heiko Glaser und Dominik Klos mit ihren Helfern Helmut Glaser, Maxl Müllner, Wolfgang Bergmann, Matthias Scheck und Martin Mäckl aus, um die Fluren und Straßengräben am Fuße des Fahrenbergs, das Gebiet zum Steinbühl über den Hirmesbühl bis zu den Totenbrettern von unerlaubtem Müll zu säubern. Leider gibt es immer noch einige Umweltsünder, die illegal den privaten Unrat ablagern. Sehr zu bemängeln sind die Hinterlassenschaften der frei umherlaufenden Vierbeiner. Hier sollten die Hundebesitzer doch mehr Sorgfalt walten lassen und die ekeligen Ausscheidungen umweltgerecht in einem Hundebeutel entsorgen.

Bei der Sammelstelle am Bauhof wurden die angesammelten Flaschen, Dosen, Plastiktüten, Autoreifen, Bauschutt und vieles mehr ordnungsgemäß abgegeben.

Roman Bauer

Unserer Umwelt zuliebe

März 2026 – Motorsägenkurs des OWV Waldthurn


Nachdem das Holzfällen im Wald gewisse Risiken mit sich bringt, entschlossen sich die Verantwortlichen des Oberpfälzer Waldverein einen Motorsägenkurs anzubieten. Forstwirtschaftsmeister Tobias Ott aus Wampenhof kontaktiert Petra Hager aus Vohenstrauß, Sicherheitsbeauftragte der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), um gemeinsam einen zweitägigen Kurs in Theorie und Praxis durchzuführen. Den theoretischen Teil teilten sich die beiden Referenten auf. In der OWV Skihütte referierte die Sicherheitsbeauftrage Petra Hager fachmännisch und routiniert über etwaige Risiken, welche im Wald bei Holzarbeiten auftreten können. Eine ordentliche Schutzkleidung mit Schnitzschutzschuhen, Schnitzschutzhose und Helm mit Visier gehören zur absoluten Standardausrüstung. Niemand sollte alleine seine Waldarbeiten verrichten. Selbst erfahrenen Waldfacharbeitern passieren immer wieder Unfälle, welche vermeidbar gewesen wären. Jeder Privatwaldbesitzer sollte vorab entscheiden, inwieweit das individuelle Können ausreicht. Falscher Ehrgeiz sind oftmals der Auslöser für schwere Waldunfälle. Anhand von vielen Beispielen aus der Praxis erläuterte anschließend Tobias Ott den Umgang mit Motorsäge, Fällheber und Wendehaken. Am zweiten Tag war Praxis im Wald angesagt. Forstwirtschaftsmeister Ott erklärte den sicheren Umgang mit einer Motorsäge. Voraussetzung ist eine mustergültige Wartung und eine scharfe Kette. Jeder Baum muss vorab begutachtet werden. Erst, wenn alle Gefahrenpunkte erkannt sind, kann mit dem Fällen eines Baumes begonnen werden. Nach Beendigung des zweitägigen Kurses durfte jeder Teilnehmer einen ihm zugewiesenen Baum fällen. Zur großen Freude konnten alle den Nachweis eines Motorsägenkurses entgegennehmen.

Kaffeenachmittage in der OWV/Skihütte

Sonntag 15. März

Familien Glaser Heiko und Helmut, Bauer Thomas, Förster Jürgen

Sonntag 1. Februar

Familien Monika Bauer und Heidi Klos

Sonntag 18. Januar

Familien Arlt Sabine , Arnold Josef und Grünauer Johanna

Sternsinger im weihnachtlichen Museum

Gewinner des Preisrätsels

OWV Weihnachtspreisrätsel im Museum
Im Rahmen der Weihnachts- und Krippenausstellung im Museum des Rathauses veranstaltete der OWV Waldthurn auch in diesem Jahr wieder ein Preisrätsel. Mussten im vergangenen Jahr die Äpfel am Christbaum erraten werden, galt es in diesem Jahr die Nüsse in einem großen Glas zu schätzen. Groß war wieder die Resonanz, insgesamt wurden 54 Schätzzettel abgegeben. Am Tag des offenen Museums am 04. Januar um 16.00 Uhr erfolgte die Bekanntgabe der Gewinner. In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Josef Beimler die vielen Helfer des OWV Waldthurn und dankte für die wunderschöne Weihnachtsausstellung. Insgesamt waren 258 Nüsse im Glas. Den ersten Platz belegte Johanna Grünauer, welche mit 256 beinahe eine Punktlandung erzielte. Auf den weiteren Plätzen folgten Helmut Gollwitzer, Konrad Seibert, Johann Holfelner, Leon Prem, Erwin Klotz, Simone Bergler, Martina Pankotsch, Monika Kuhn und Jonas Bauer. Petra Reil hatte die originellen Preise zusammengestellt. Sogar die Sternsinger überbrachten die besten Wünsche für das Jahr 2026. Beim Besuch der tschechischen Freunde aus der Partnerstadt Hostau wird das Preisrätsel nochmals wiederholt.
Roman Bauer