Sportgruppe Damen

2026

5. September „Schöne Heimat“ Radtour

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Unter diesem Motto unternahmen am 5. September 2026 fünf OWV-Damen eine Herbst-Tagestour durch ihre schöne Oberpfälzer Heimat.

Um 10.30 Uhr starteten eine Bikerin aus Oberbernrieth sowie die Organisatorin und Tourleiterin Johanna Grünauer aus Waldthurn zum Bocklwegeinstieg bei Irlhof. Dort stießen zwei Radlerinnen aus Altenstadt/Vohenstrauß zur Gruppe. Eine weitere Radldame aus Remmelberg vervollständigte die kleine, aber bestens gelaunte Radlgruppe. Die Strecke führte zunächst weiter nach Höfen und in Wurzelbrunn auf den ausgeschilderten Radweg. Dabei bot sich immer wieder ein herrlicher Blick auf die Burgruine Flossenbürg.

In Altenhammer radelten wir am Hammerbach entlang zunächst durch ein kleines Waldstück. Anschließend ging es über die Gaisweiherstraße wieder in den Wald, vorbei am kleinen Gaisweiher bis zum Großen Gaisweiher. Die urige „Rentnerbank“ lud dort zu einer wohlverdienten Trinkpause ein.Nach einer kurzen Rast verließen wir die Freizeit- und Campinganlage. Nun wartete ein längerer, steiler Anstieg hinauf nach Flossenbürg auf uns, der den Herzschlag ordentlich in die Höhe trieb.

Auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte angekommen, verweilten wir einen Moment und ließen die Eindrücke auf uns wirken. Auf dem ausgeschilderten Radweg durch den Wald erreichten wir nach einer schattigen Fahrt Waldkirch. Auf der Planer Höhe, am „Bamhackl-Brunnen“, war eine Pause nach den bereits gesammelten Höhenmetern in den Beinen sehr willkommen. Nach einer flotten Abfahrt steuerten wir nach rund zweieinhalb Stunden Fahrzeit unser Einkehrziel, die Gehenhammer Mühle, an. Leckere Brotzeiten und erfrischende Getränke wurden serviert. Auch der süffige Zoigl „Schwarze Ritter“ durfte natürlich nicht fehlen.

Gut gestärkt nahmen wir die nächste Bergetappe nach Neukirchen zu St. Christoph in Angriff. Oben angekommen, wurden wir mit einem gigantischen Panoramablick über das Zottbachtal bis hin zur tschechischen Grenzregion belohnt. Herrlich war anschließend die Fahrt hinunter nach Waldheim. Richtung Brünst mussten allerdings erneut einige Höhenmeter bewältigt werden. In Reinhardsrieth angekommen, waren die knackigen Steigungen schließlich geschafft. Die weitere Strecke über Miesbrunn und Spielhof mit ihrer tollen Fernsicht über das Land hinweg verlief entspannter.

Über Zengerhof, Finstermühle, Lohma und Trutzhofmühle erreichten wir am späten Nachmittag das Café Enslein in Pleystein, wo wir uns noch einmal eine gemütliche Pause gönnten. Die letzte Etappe führte über den Bocklradweg. Über Fiedlbühl, Altenstadt und Waldau sowie die letzten Kilometer am Schanzl vorbei ging es nach Obertresenfeld und schließlich zurück zum Ausgangspunkt in Waldthurn. Bei angenehmen Temperaturen genossen wir fünf OWV-Radlfreundinnen einen herrlichen, unterhaltsamen und zugleich interessanten Radltag in der eigenen Heimat.

Der 71 Kilometer lange Rundkurs mit stolzen rund 1.000 Höhenmetern war für alle ein erfolgreiches und eindrucksvolles Erlebnis. Dabei waren drei Ökoräder und zwei E-Bikes im Einsatz. Leider konnten bei der mittlerweile 24. Radtour einige Damen aufgrund anderweitiger Termine nicht dabei sein. Doch die Vorfreude ist bereits groß: Für das Jahr 2027 ist schon eine weitere interessante Tagestour geplant.

Johanna Grünauer

Smovey Walking Saison

Gymnastik-Abschluss-Wanderung 2026

Es ist schon Tradition, dass die Damen der Fitnessgymnastikgruppe am Ende der langen Wintersaison, die regelmäßig von Oktober bis Ende April wöchentlich dienstags in der Waldthurner Schulturnhalle stattfindet, eine Wanderung unternehmen.

Am Dienstag, 5. Mai waren 15 wanderfreudige Gymnastikdamen unter der Führung von Trainerin Johanna Grünauer im benachbarten „Elm Wald“, der sich zwischen Waldau und Leuchtenberg befindet, unterwegs. Früher sind nur wenige Menschen in den Elm Wald gegangen, denn zahlreiche dunkle Legenden rankten sich um den dichten Wald. Es soll nachts der Hoimann umgehen, der mit seinem lauten Hoj,Hoj Wanderer von ihren Wegen abbringt.

Start und Ziel war der Wiegenweiher, ein Seerosenteich, der zum „Biotop Waldau“ gehört. Dieses besteht aus mehreren Teichen; Seerosenteiche, Schilfteiche und ein unendliches Quaken von Fröschen. Die geplante Rundtour biegt nach ca. 500 m Straße in einen landwirtschaftlichen Weg ein, der in das Naturschutzgebiet Elm führt. Die Wege im Elm sind so, wie sie vor vielen Jahren von den Bauern angelegt wurden, naturbelassen .Auf gut begehbaren Waldboden an weiteren kleinen Weihern entlang, kam die Gruppe auf halber Strecke eines längeren Anstieges zu einem Aussichtspunkt mit Blick Richtung Neumühle und Vohenstrauß. Zahlreiche, wunderschöne Wege führen durch den sagenumwobenen Wald und laden zu ausgiebigen Erkundungen ein. Am Waldesrand ein Gedenkstein, auch als Marterl bezeichnet „Zur Erinnerung an eine Mordtat“. Herrlich ist es durch den frühlingsgrünen Mischwald zu wandern bis wieder eine markante Stelle an einer Wegkreuzung zu bewundern ist „Drei Handkreuze“

Hier findet man an einem Verkehrspunkt mittelalterlicher Altstraßen Kreuzungspunkte ehemaliger Handelswege Oberlind, Roggenstein und Kleinpoppenhof-Neumühle. Sogenannte Handsteine – Grenzsteine, in die Abbildungen einer Hand oder eines Handschuhs eingehauen sind. Die gemeinsamen Merkmale verweisen vermutlich auf deren damalige Funktion als Grenzzeichen. An dieser Stelle trafen sich die Landgrafschaft Leuchtenberg, das Amt Tännesberg und die Herrschaft Waldau, gleichsam als Beglaubigung einer Abmachung.

Weiter ging’s frohen Schrittes immerzu bergauf bergab zu einer Weggabelung mit einem Schrein der Jungfrau Maria mit Jesuskind . Ein Ausruf des Erstaunens erhallte durch die Gruppe, denn auf der Wanderstrecke waren drei Stühle platziert. „Was hat das nur zu bedeuten?“, fragten sich die Damen unter großem Gelächter. „Egal!“, war die Antwort und schon saßen drei Wanderinnen auf den Stühlen. Nachdem ausreichend gerastet wurde, nahte alsbald ein weiterer Aussichtspunkt mit Blick Richtung Roggenstein. Leider fing es an leicht zu regnen, aber wie immer gut ausgerüstet mit Rucksack, Schirm oder Regenjacke, konnte das bisschen Regen die allgemeine heitere Stimmung nicht belasten. Der Marsch führte weiter über eine Wiese und nochmals durch einen Waldabschnitt. Das nächste Ziel Trasgschieß war schon zu sehen. Hier verweilten die Damen für kurze Zeit an einer kleinen Grotte mit Madonna. Die letzte Etappe bot nochmal einen weiten Ausblick übers Land hinaus und auf Waldau. Überraschungen gibt es bekanntlich nie genug, darum war es nicht verwunderlich ein altes Telefon mit Drehscheibe an einem Baum befestigt zu entdecken. Nach 7 km wandern durch die herrliche Natur in unserer schönen Heimat erreichten die Wanderinnen wieder den Wiegenweiher.  Anschließend fuhren die Damen nach Kaimling zum Landgasthof Sonnenhang zur Einkehr. Bei köstlichen Speisen, Getränken und lustiger Unterhaltung war der Abend zusätzlich ein gelungener Abschluss für die Gymnastiksaison.   

Johanna Grünauer

FROHE OSTERN

Februar ist Faschingszeit

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